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| fallschirm2005 |
Oct 10 2006, 10:15 AM
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Logistik Hamburgs Jobmotor
14 000 neue Stellen bis zum Jahr 2015 Branche sucht Mitarbeiter. Auch Flächen für neue Firmen werden langsam knapp. Von Daniela Stürmlinger Hamburg - Mehr als 230 000 Beschäftigte in der Metropolregion Hamburg, davon 154 000 direkt in der Hansestadt: Die Logistikbranche, zu der neben dem Hafen und Speditionen unter anderem auch Lagerbetreiber zählen, entwickelt sich in Hamburg zum Jobmotor. "Mit steigender Tendenz, denn bis 2015 könnten laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Regionomica noch gut 14 000 Arbeitsplätze dazukommen," sagte Gernot Lobenberg, Leiter der Logistik-Initiative Hamburg, dem Abendblatt. Die neuen Arbeitsplätze sollen eine zusätzliche Wertschöpfung in Höhe von sechs Milliarden Euro bringen. Die Logistik-Initiative wurde von der Stadt Anfang 2006 gemeinsam mit der Hamburger Wirtschaft mit dem Ziel gegründet, Hamburgs führende Rolle als Logistikmetropole Nordeuropas weiter auszubauen, neue Firmen zu holen, die Stellen schaffen, und Arbeitsplätze in bereits bestehenden Unternehmen zu erhalten und zu erhöhen. Die Logistik-Initiative hat ihren Sitz in den Räumen der HWF Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung. "Inzwischen gehören der Initiative mehr als 180 Firmen an", so Lobenberg. Neben der Logistikbranche selbst sind auch Dienstleister wie IT-Firmen sowie Handels- und Industriefirmen dem Verein beigetreten. Das Konzept geht offenbar auf. In einer Studie des SCI-Logistikbarometers wurde Hamburg vor wenigen Tagen bescheinigt, die Stadt sei der dynamischte Standort für die Branche in Deutschland. Allein in diesem Jahr haben sich bereits weltweit aktive Konzerne für Hamburg entschieden. Neben dem Modekonzern H & M, der ein neues Distributionszentrum mit 1000 Arbeitsplätzen baut, von denen 400 neu geschaffen werden, investiert das Logistikunternehmen TNT in eine neue Niederlassung mit knapp 200 Mitarbeitern. Daneben hat der chinesische Logistikdienstleister Kerry Logistics aus Hongkong seine neue Deutschland-Zentrale in der Stadt eröffnet und der Logistikkonzern Panalpina baut eine Lager- und Umschlaghalle nebst Verwaltung in Hamburg. "Mit dem steigenden Interesse der Branche an Hamburg brauchen wir bald neue Flächen für Logistikfirmen. Sie sollten am besten nahe der Autobahn liegen und einen 24-stündigen Betrieb ermöglichen", sagt Lobenberg. Schon jetzt würden die bereits vorgesehenen Flächen knapp, doch Lobenberg hofft auf 25 Hektar bebaubare Fläche in Obergeorgswerder. Zudem wolle man bei Geländefragen noch stärker mit Schleswig-Holstein und Niedersachsen zusammenarbeiten. Neben der Fläche leidet die Branche in Hamburg auch daran, dass es immer schwieriger werde, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Im akademischen Bereich soll die von der Stadt und der Logistikbranche gegründete HSL Hamburg School of Logistics für Nachwuchs sorgen. Doch es fehlen auch gewerbliche und Verwaltungsmitarbeiter. "Qualifizierte Speditionskaufleute, Auszubildende, Gabelstaplerfahrer und Lagerarbeiter werden gesucht", sagt Lobenberg. Einen bestehenden Engpass will die Logistik-Initiative schnell beheben. Demnächst soll ein Weiterbildungsgang zum Containertrucker starten. Denn Lkw-Fahrer, die sich im Hafenverkehr und den Zollformalitäten auskennen, sind knapp. "Logistik ist aber mehr als nur Lkw-Transporte. Wir müssen zeigen, dass die Branche interessant ist und somit das Klima für die Logistik in der Stadt verbessern", begründet Lobenberg die Gründung der Initiative. Dazu sollen "die Türen von Logistikunternehmen" künftig mit organisierten Busfahrten zu den Betrieben geöffnet werden, etwa um bei Schülern das Interesse für Logistikberufe zu wecken und um Investoren über den Standort Hamburg zu informieren. Für Jugendliche gibt es seit Kurzem auch im Internet unter www.logistik-lernen-hamburg.de Infos. Zudem will die Logistik-Initiative zeigen, dass die Branche innovativ ist. Um kleinen und mittleren Firmen zu helfen, unterstützt die Stadt neue Projekte in den nächsten drei Jahren mit rund einer halben Million Euro. Anträge können bei der Innovationsstiftung, die als Träger des Logistik-Förderprogramms die komplette Vergabe der Fördermittel übernimmt, gestellt werden. "Als innovativ gelten alle Ideen, die einem Unternehmen einen Vorsprung vor Wettbewerbern verschaffen", sagt Harald Eifert, Geschäftsführer der Innovationsstiftung. erschienen am 10. Oktober 2006 Vollständige Url des Artikels: http://www.abendblatt.de./daten/2006/10/10/622422.html © Hamburger Abendblatt |
| Trafficante |
Oct 15 2006, 09:10 PM
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Aha
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